Menschen

Wir erinnern uns an Mitstreiter, die uns geprägt haben:                                                        
Harald Gräbner – engagierter Naturschützer, fleißiger Landschaftspfleger und Dokumentierer                                                                                                                         
Harald haben wir durch die Arbeit auf der „Wolfner Mühle“ kennen gelernt. Er war schon lange als Naturschützer im Gebiet um Crottendorf und Scheibenberg aktiv und freute, sich, dass er auf Gleichgesinnte traf, die Pflege und Schutz der „Wolfner Mühle“ voranbringen wollen. Er hat uns durch sein großes Wissen, seine jahrelange Erfahrung als Biotopbetreuer in diesem Bereich und sein großes Engagement sehr unterstüzt und das Projekt „Wolfner Mühle“ wesentlich vorangebracht. Es war ihm ein großes Anliegen, nicht nur praktisch zu arbeiten, sondern auch alle Vorgänge in diesem Bereich in Schrift und Bild festzuhalten. Unser Freund Harald, der sich manchmal scherzhaft als Wiederauferstehung des „Haadn-Male“, des sagenhaften Zwerges aus der Scheibenberger Heide bezeichnete, gewann im Jahr 2000 mit seinem langjährigen Projekt der Renaturierung des Moores „Scheibenberger Heide“ den ersten Preis beim „Feldschlößchen-Naturschutzpreis“. „Mit der umfassenden Dokumentation der dabei unternommenen Schritte und ihrer Ergebnisse hat Harald Gräbner einen wichtigen Beitrag zum Großprojekt „Renaturierung der erzgebirgischen Moore“ geleistet “ heißt es in der Begründung der Jury. Wesentlichen Anteil hat Harald auch am Renaturierungsprojekt –Waldrückbau- auf der „Wolfner Mühle“, wo er die ganze Vorarbeit und Organisation leistete. Am 4. Oktober 2004 starb unser Freund Harald Gräbner im Alter von 55 Jahren an den Folgen einer langjährigen schweren Erkrankung. Bei unserem Engagement als Naturschützer und besonders bei unserer Arbeit auf den „Wolfner Mühl – Wiesen“ ist er auch weiter in unseren Gedanken dabei.
Werner Ficker – mit Herz und Hand für den Naturschutz                                                      Unser Freund Werner Ficker hat die Schwarzenberger Naturschutzgruppe mit begründet. Er hatte sich schon immer auf ganz privater Ebene für die heimische Natur eingesetzt. Nach 1990 hat er nun im BUND Schwarzenberg begeisterte Mitstreiter gefunden und war dabei immer ein verlässlicher Grundpfeiler der Gruppe. Dabei war sein leidenschaftlicher und konsequenter Einsatz für die Natur ansteckend und Vorbild für Alle. Werner war immer als Experte in Fachfragen gefragt, aber auch als rühriger und äußerst aktiver praktischer Naturschützer. Der Antrieb für sein Handeln kam aus der Begeisterung für die Schönheit der Schöpfung und aus seinem Glauben. Seine fröhliche und lebensbejahende Art tat Vielen gut. Am 28. Oktober 2008 ist er im Alter von 56 Jahren gestorben. Auch wenn die Lücke nicht zu schließen ist, die er hinterließ, wird das bleiben, was er geleistet hat. Für uns ist sein Einsatz Antrieb, entschieden weiter zu machen.
Brigitte Ficker – tiefe und echte Naturliebe                                                                        Unsere Freundin Brigitte gehörte viele Jahre zur BUND Gruppe Schwarzenberg. Sie wollte nie im Vordergrund stehen und hat nie viel Gewese um sich gemacht. Immer, wenn es drauf ankam, war Verlass auf sie. Ihre Art, die Natur und die schönen Dinge des Lebens mit allen Sinnen zu genießen brachten uns manchmal zum Lachen. Ihre alternative Art und das Bemühen umwelt- und naturfreundlich zu leben, haben uns beeindruckt. So, wie sie ihren Glauben gelebt hat und ihre tiefe und echte Naturliebe haben sie zu einem besonderen Menschen gemacht und das wird bleiben! Am 4. April 2014 ist sie im Alter von 63 Jahren gestorben.
Inge Hostmann – mit Leidenschaft für die Rechte der Natur                                            Seit der Gründung des BUND Schwarzenberg gehörte Inge Hostmann zu unserer Gruppe. Immer mit viel Leidenschaft und auf vielfältige Weise hat sie sich für die Natur eingesetzt und hat an der Zerstörung unserer Umwelt sehr gelitten. Mit Zeitungsartikeln, durch persönliche Gespräche mit Verantwortlichen und Mitbürgern und durch das Vertreten und Verfechten der Rechte der Natur gegenüber öffentlichen Institutionen hat sie manchmal Unmut erregt, aber auch zum Nachdenken angeregt. Sie hat Natur- und Umweltschutz in Schwarzenberg ins Gespräch gebracht. Am 3. Februar 2017 ist sie im Alter von 82 Jahren gestorben. Wir erinnern uns gern an sie und ihren engagierten Einsatz.